Dynamonabe, Regen, Wasserkraft

Nachdem es den ganzen Morgen geregnet hatte kamen wir erst gegen Mittag auf die Räder. Die Straße Nr. 7 führte uns zunächst an einem langezogenen See entlang bis wir über eine längere Abfahrt durch den Nebel nach Geilo kamen. Hier versuchten wir die Probleme von Albrechts Nabendynamo zu lösen. Ein Sportgeschäft lieh uns Fett und Spezialwerkzeug so dass wir die Lager öffnen und inspizieren konnten. In einem weiteren Geschäfft konnten wir neue Kugeln für die rechte Seite erstehen, allerdings fand sich kein geeigneter Ersatz für die zerschlissene Lagerschale. Wir bauten das Lager also mit den neuen Kugeln und viel Fett neu zusammen und achteten darauf den verschlissenen Lagerteil oben zu liegen kommen zu lassen um die Belastung wenigstens etwas zu verringern.

Nachdem wir einkaufen waren trafen wir einen alten Norweger welcher seit vielen Jahren in den USA lebt und nun für 3 Monate seine Hütte in der Nähe von Geilo reparierte. Wir unterhielten uns recht lange und angeregt so dass es reichlich spät wurde als wir uns wieder auf die Räder schwangen.

Von Geilo aus fuhren wir die Straße 40 Richtung Süden und durften erstmal wieder auf 1000m aufsteigen. Bei der Abfahrt wurde der Nieselregen immer kräftiger weshalb wir mit einer Übernachtung auf einem Campingplatz liebäugelten. Der ausgewählte Platz erwies sich als geschlossen so dass wir ein weiteres mal über einen gut 1000m hohen Pass mussten. Im folgenden Tal fanden wir dann einen Platz und der Besitzer erlaubte uns netterweise sogar die Zelte unter dem Dach einer Bühne aufzuschlagen.

Am nächsten Morgen kamen wir trotz halbwegs trockener Zelte nur langsam in die Gänge. Am späten Vormittag saßen wir dann wieder auf den Rädern und kämpften uns den letzten Pass auf 1100m Höhe hinauf. Daraufhin folgte eine schnelle Abfahrt bei der wir 600m auf wenigen Kilometern verloren. Gegen zwei erreichten wir die Stabkirche von Uvdal wo wir in einem kleinen gemütlichen Café einen Pfannkuchen aßen und Tee bzw. Kaffee tranken.
Unser weg folgte nun immer weiter einem Flusslauf was den angenehmen Nebeneffekt hatte das sich die Steigungen in Grenzen hielten oder sich in für uns günstige Richtung befanden. Zwischendurch ging es an einem gigantischen Pumpspeicherkraftwerk vorbei – ganze acht Fallrohre verbanden es mit dem 300m höher gelegenen Stausee.
Gegen Abend bezogen wir erneut Quartier auf einem Zeltplatz nachdem wir bis neun keinen brauchbaren wilden Platz gefunden hatten.

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One Response to Dynamonabe, Regen, Wasserkraft

  1. Rico says:

    …so ich eh ich morgen selbst aufbreche in den Urlaub möchte ich mich heute hier nochmal verewigen :)
    Gut das bei euch noch alles am rollen ist, wäre schön wenn ihr auch mal (falls die Internetverbindung gut genug ist) paar Bilder hochladen könnt.
    Also ich wünsche euch noch eine gute und schöne Weiterreise.
    Ciao Rico

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